Trainingsraum
Mit dem Beginn des Schuljahres 2008/2009 hat die Albert-Schweitzer-Schule einen Trainingsraum zur Verbesserung des Arbeits- und Sozialverhaltens eingerichtet.
Das Konzept orientiert sich am Bielefelder Modell. Schülerinnen und Schüler werden bei Unterrichtsstörungen vor die ausdrückliche Wahl gestellt, im Klassenraum zu verbleiben oder in den Trainingsraum zu gehen. Entscheiden sie sich für den Verbleib im Klassenraum, werden sie ausdrücklich verwarnt und darauf hingewiesen, dass bei weiteren Unterrichtsstörungen ein Rückkehrplan im Trainingsraum erarbeitet werden muss.
Im Trainingsraum wird dieser Rückkehrplan auf der Grundlage eines Schickzettels der Fachlehrkraft angefertigt, auf dem die Gründe für den Unterrichtsauschluss vermerkt sind.
Erst wenn der Rückkehrplan vom der Fachlehrkraft akzeptiert ist, kann mit der Schülerin oder dem Schüler ein Verhaltensplan für die Zukunft in einem persönlichen Gespräch vereinbart werden.
Die Eltern werden nach dem 2. Trainingsraumbesuch schriftlich informiert, bei einem weiteren Besuch des Trainingsraums wird der Schüler oder die Schülerin für den Tag vom laufenden Unterrichts ausgeschlossen und kann erst dann die Schule wieder besuchen, wenn ein Gesprächstermin zwischen Klassenlehrkraft und Eltern vereinbart worden ist.
Der Trainingsraum ist von der 1. bis zur 6. Stunde mit einer Lehrkraft besetzt, die den Schülerinnen und Schülern bei der Erstellung der Rückkehrpläne behilflich sind.