Evagelia erzÀhlt euch, wie es war:
âAm 18.11.2025 waren Erkan und ich bei der ersten Kinderparlamentssitzung eingeladen. Zuerst stellten wir uns alle vor und besprachen, was wir alles machen wĂŒrden. AnschlieĂend durften wir das BĂŒro des OberbĂŒrgermeisters und das Sekretariat besuchen. Bei dieser Sitzung ging es darum, dass Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 18 Jahren, etwa 10 bis 12 Personen, miteinander ĂŒber Projekte verschiedener Grundschulen sprechen, sachorientiert diskutieren und demokratisch ĂŒber die BedĂŒrfnisse der Kinder und deren Schulen abstimmen. Eben wie in einem richtigen Parlament, nur fĂŒr Kinder und Jugendliche.
Es gab verschiedene FachkrĂ€fte und Einrichtungen, die dieses Parlament durchfĂŒhrten, wie zum Beispiel Mobifant. Sie ist eine mobile Spiel- und Jugendarbeitsorganisation, die in verschiedenen deutschen StĂ€dten wie Krefeld aktiv ist. Mobifant bietet altersgerechte Angebote an, wie ausgestattete Spielmobile, die zu SpielplĂ€tzen fahren und mit Bastelmaterial, Spielen oder auch Werkzeug ausgestattet sind. Die Angebote richten sich hauptsĂ€chlich an Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren, sind jedoch fĂŒr alle Altersgruppen offen.
Es stellten sich drei Grundschulen mit ihren Projekten vor: die Buchenschule, die GGS KrÀhenfeld und die GG Paul-Gerhardt-Schule.
Jede Schule stellte ihre BedĂŒrfnisse fĂŒr ihre Schule vor. Die Buchenschule wollte zum Beispiel einen neuen Basketballkorb und mehrere Spielsachen, die GGS KrĂ€henfeld eine Freundschaftsbank und die GG Paul-Gerhardt-Schule wollte einen Spielzeugcontainer fĂŒr den Schulhof.
Erkan und ich gehörten mit zum PrĂ€sidium und unterstĂŒtzten Thomas, den PrĂ€sidenten des Parlaments. Nach der Besprechung mit dem Parlament hatte jeder der zwölf Personen eine Stimme, um demokratisch zu entscheiden, welche Schule das Preisgeld von 500 Euro fĂŒr ihr Projekt gewinnt. Die meisten Stimmen erlangte die Buchenschule. Es war ein sehr interessanter und informativer Tag fĂŒr uns.â


