Fr. Sep 17th, 2021

Virtuelles Gespräch zum Gedenken an das Kriegsende in Europa 1945 zwischen Claudia Roth (MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages), Oberbürgermeister Frank Meyer, Schüler*innen der Albert-Schweitzer-Schule, dem Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie und der NS-Dokumentationsstelle Krefeld

Anlässlich des Kriegsendes in Europa vor 76 Jahren findet am 10. Mai um 10:30 Uhr ein Gespräch zum Thema Erinnerung an den Nationalsozialismus und Aufarbeitung der Verbrechen in der Nachkriegszeit zwischen Schüler*innen der Albert-Schweitzer-Schule Krefeld und Claudia Roth (MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) sowie Frank Meyer (Oberbürgermeister der Stadt Krefeld) statt. Inhaltlich und organisatorisch vorbereitet und begleitet wurde das Gespräch durch Matthias Schierbrand (Lehrkraft an der Albert-Schweitzer-Schule), Johann Heller-Steinbach (Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie) und Sandra Franz (Leiterin der NS-Dokumentationsstelle Krefeld). Sandra Franz und Matthias Schierbrand werden das Gespräch auch moderieren. Ziel ist ein offenes, hierarchiearmes Gespräch, bei dem die jungen Generationen mit ihren Gedanken und Ideen zu Wort kommen und diese Vertreter*innen der Politik vorstellen. Hierbei soll es auch um grundlegende Fragen gehen, die die Schüler*innen in der Vorbereitung sehr bewegt haben: Gedenken wir tatsächlich allen Opfern im gleichen Maße? Wurden alle Menschen, die sich zwischen 1933 und 1945 Verbrechen schuldig gemacht haben, auch dafür bestraft? Und wie war es für die Überlebenden möglich, nach 1945 in Deutschland zu leben?

Hier ist das Gespräch als Aufzeichnung:

Presseartikel:

Rheinische Post vom 3. Mai 2021: Claudia Roth diskutiert mit Albert-Schweitzer-Schülern

Westdeutsche Zeitung vom 10. Mai 2021: Claudia Roth wirbt in Krefeld für mehr Erinnerung an NS-Verbrechen